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<html><head></head><body><div style=3D"font-family: Verdana;font-size: 12=
=2E0px;"><div>Lieber Jochen,</div>

<div>&nbsp;</div>

<div>danke f&uuml;r Deine Fragezeichen-Notiz, wohin Deine Gedanken zu wend=
en seien , wenn sie uns treffen sollten=2E Seit 9 Tagen wieder nach Kierspe=
, wo wir problemlos wieder angekommen sind=2E Ich hatte Dir einen Kartenbri=
ef geschrieben, wei&szlig; nicht mehr wann und aus welchem Land, aber jeden=
falls schon vor l&auml;ngerer Zeit, und eigentlich h&auml;tte er l&auml;ngs=
t angekommen sein m&uuml;ssen, per traditioneller Post=2E Mit Briefen hat e=
s nicht funktioniert auf unserem neuen Smartphone, um das sich bernd seit e=
iniger Zeit mit wachsendem Erfolg bem&uuml;ht,&nbsp; aber Texte muss man Bu=
chstaben f&uuml;r Buchstaben erzeugen, das ist m&auml;chtig umst&auml;ndlic=
h=2E Danke, dass Du an uns so intensiv denken woltest!</div>

<div>Die baltischen L&auml;nder sind doch weit entfernt=2E Wir wollten una=
bh&auml;ngig sein und mit dem eigenen Auto fahren, was sich auch sehr bew&a=
uml;hrt hat, aber eben dauert=2E Bis Kiel per Auto, dann auf die F&auml;hre=
 - da wirkte vieles sehr archaisch, umst&auml;ndlich, zeitraubend, umst&aum=
l;ndlich und unfreundlich - ab Kiel 21=2E00, an Klaipeda am n&auml;chsten T=
ag um 18=2E00=2E Und dann waren wir, sehr praktisch, im &auml;u&szlig;erste=
n S&uuml;den dieses Dreigespanns, hatten im Hotel &quot;Memel&quot; gebucht=
, das war sehr angenehm und freundlich=2E Ein Abendspaziergang durch die Al=
tstadt und durch das Hafengebiet bei lauer Sommerlust, feurigem Sonnenunter=
gang auf dem Festungswall, ein paar alte lamerische, sch&ouml;n restauriert=
e Fachwerkh&auml;uwser, &Auml;nnchen von Tharau auf dem Platz vor dem Theat=
er=2E &Uuml;berall Kopfsteinpflaster&nbsp; aus groben Granitsteinen=2E Die =
Eiszeitgletscher haben unendlich viele Steine in allen Gr&ouml;&szlig;en he=
rbei geschoben, das war am deutlichsten und h&uuml;bschesten nachher im Nor=
den von Estland=2E Der Fu&szlig;geh-und Fahrbequemlichkeit war das nicht im=
mer dienlich, aber die Farben sind intensiv und bunt=2E</div>

<div>Am n&auml;chsten Tag mit der F&auml;hre auf die Kurische Nehrung,&nbs=
p; die viel breiter ist als auf der Landkarte erahnbar, und das Haff im s&u=
uml;dlichen Teil, um Nidda, so uferlos wie die Ostsee=2E Wir sind im oberen=
 Teil einmal quer &uuml;ber die Nehrung gegangen, Sand, Kiefern, Torfmoos, =
Rentierflechte,&nbsp; und sind mal kurz eingetaucht in das baltische Gew&au=
ml;sser=2E Genau 2 Menschen weit und breit=2E</div>

<div>Am n&auml;chsten Tag dann weiter&nbsp; an der Westk&uuml;ste entlang,=
 nach Norden, zun&auml;chst nach Palanga, wo es ein gro&szlig;artiges Berns=
teinmuseum gibt, das wir ausf&uuml;hrlich bewundert haben=2E In einem ehema=
ligen Herrenhaus ,it weitl&auml;ufigem, einladenden Park=2E Weiter ging es,=
 nun schon in Lettland, nach Kuldiga, einem sehr gepriesenen St&auml;dtchen=
, das auf uns aber sehr heruntergekommen und tr&uuml;be wirkte=2E Das einzi=
ge Hotel - ich glaube, es nannte sich Metropol - bat abends, am Morgen nich=
t zu duschen, sie h&auml;tten Probleme=2E Naja=2E Aber am Ortsrant gab es e=
ine sch&ouml;ne alte Br&uuml;cke aus Backstein und im Hintergrund, im flach=
en Fl&uuml;sschen, den breitesten Wasserfall - dew Baltikums? Europas? Jede=
nfalls m&uuml;hte er sich ziemlich, sein nicht &uuml;ppiges Wasser m&ouml;g=
lichst zu verbreiten=2E Aber ich sprach einen jungen Mann an, etwas ratlos =
von dem Gesamteindruck, auf Englisch, das k&ouml;nnen viele der J&uuml;nger=
en, und traf auf freundliche Berteitwilligkeit, uns m&ouml;glichst viel zu =
erkl&auml;ren=2E Im Sommer k&auml;men viel Deutsche hierher, sagte er, Camp=
er vor allem=2E Die&nbsp; Gegend ist , gemessen an der sonstiges flachen un=
d manchmal etwas ei nfallslosen Landschaft,&nbsp; durchaus abwechslungsreic=
h=2E&nbsp; Der Ort muss pr&auml;chtig ausgesehen haben, aber es brauchte ei=
n paar sehr finanzkr&auml;ftige und begeistertze Investoren=2E Alles sehr l=
&auml;ndlich=2E Keine Ahnung, wovon die Leute leben=2E Nach 1989 sind wohl =
ein F&uuml;nftel der Bev&ouml;lkerung ausgewandert=2E Eigentlich sind es im=
mer dieselben Probleme, nur hier verst&auml;rkt, begreiflicherweise=2E</div=
>

<div>Als n&auml;chstes steuerten wir Dundaga an (was f&uuml;r ein klingend=
er Name!), mitten in der Nationalpark-Landschaft, nach dem wir in Ventspils=
 (fr&uuml;her Windau) in der ehemaligen Kreuzritterburg ein Museum besichti=
gt und am Hafen&nbsp; k&ouml;stlich gespeist hatten=2E Allm&auml;hlich wird=
 es zu detailliert, merke ich, wenn dann noch die Moorwege und Moosbeeren u=
nd Preiselbeeren, die Pilze und riesig hohen Kiefern und Birken kommen und =
die Ostseek&uuml;ste und die einzelnen Unterk&uuml;nfte, und erst die St&au=
ml;dte, erlahmen wir beide=2E Vielleicht interessiert Dich eine Bemerkung a=
us meinem Tagebuch, die Menschen betreffend: &quot;Die Bedienung (in Ventsp=
iils) war sehr zuvorkommend, die Kassiererin an der Burg l&auml;chelte zaub=
erhaft=2E Alle Letten, mit denen wir bisher zu tun jhatten, waren sehr gewi=
nnend!&quot;</div>

<div>Jetzt unterbreche ich mal, weil mir gerade einf&auml;llt, dass ich ei=
nen Liebenburger , Klassenkameraden von der grundschule, anrufen wollte, un=
d das geht sp&auml;ter nicht=2E Bis bald!</div>

<div>Gertraud=2E</div></div></body></html>

